Unwetter im Kanton Zürich

Beim heftigen Gewitter vom Samstagabend (10.07.2010) standen die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Zürich sowie verschiedener Feuerwehren, Ambulanzen und Seerettungsdienste im Dauereinsatz. (Bild: Kapo ZH)

Das Unwetter forderte zwei Leichtverletzte und hinterliess einen noch nicht bezifferbaren Schaden. Auf dem Zürichsee kenterten unzählige Schiffe und vereinzelt gerieten Personen in Seenot. Blitzeinschläge lösten mutmasslich zwei Dachstockbrände aus, Dutzende von umgestürzten Bäumen und Bauabschrankungen führten zu Verkehrsbehinderungen.

In Wädenswil kam es nach bisherigen Erkenntnissen aufgrund eines Blitzeinschlages kurz vor 20.30 Uhr zum Dachstockbrand eines Mehrfamilienhauses. Sämtliche Bewohner mussten evakuiert und bei Bekannten und Verwandten untergebracht werden. Ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Wädenswil erlitt beim Atemschutzeinsatz einen Zusammenbruch und musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. Nach der ambulanten Behandlung konnte er dieses wieder verlassen. Eine Bewohnerin erlitt einen Schock, sie wurde vor Ort durch Rettungssanitäter und einen Arzt betreut. Der Sachschaden am Gebäude beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken. Die Liegenschaft ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar.

In Männedorf kam es um 21.15 Uhr nach einem mutmasslichen Blitzeinschlag zu einem Dachstockbrand in einem Einfamilienhaus. Die Feuerwehr Männedorf konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden in der Höhe von zirka 200‘000 Franken.

In Mettmenstetten schlug kurz nach 21.00 Uhr der Blitz in den Kamin eines Einfamilienhauses ein, zu einem Brand kam es nicht. In Nänikon (Gemeinde Uster) setzte ein Blitzschlag eine grosse Hecke in Brand.

Auf dem Zürichsee wurde um 20.22 Uhr eine Windspitze von mehr als 155km/h gemessen. Unzählige Schiffe kenterten, sind gestrandet oder gar gesunken. Die kantonale Seepolizei konnte in Zusammenarbeit mit den Seerettungsdiensten Personen aus der Seenot retten, Oelsperren errichten und einzelne Boote bergen. Der grosse Teil wird im Laufe des heutigen Tages geborgen werden. Das genaue Ausmass und die Schäden an den Schiffen werden erst dann ersichtlich sein.

Mehrere Dutzend umgestürzter Bäume und Bauabschrankungen führten im ganzen Kantonsgebiet zu Verkehrsbehinderungen. In Oberrieden wurde eine Automobilistin in ihrem Fahrzeug von einem umstürzenden Baum leicht verletzt.

Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Zürich und der Feuerwehren waren vielerorts bis in die frühen Morgenstunden mit Aufräumarbeiten und Instandstellungen beschäftigt.


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