Kollision zwischen Linienbus und Personenwagen fordert zehn Verletzte

Bild: Kantonspolizei Baselland

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Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Personenwagen. Insgesamt wurden zehn Personen verletzt, eine davon schwer.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft kam es rund 150 Meter vor dem Ortsbeginn zu Diepflingen BL zu einer Frontalkollision zwischen einem Linienbus, welcher in Fahrtrichtung Diepflingen/Rümlingen unterwegs war, und einem Personenwagen, der in Richtung Thürnen-Dorf/Sissach fuhr. Der Personenwagen war aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten. Weitere Abklärungen zur Unfallursache sind im Gang. Die Polizei Basel-Landschaft hat diesbezüglich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft eine entsprechende Untersuchung eingeleitet.

Durch die Kollision wurde der 19-jährige, in der Region wohnhafte Lenker (Nationalität Serbien) des Personenwagens im Auto eingeklemmt, erlitt schwere Verletzungen, musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und in der Folge durch die Sanität Liestal ins Spital eingeliefert werden. Der Linienbus kam nach einem Ausweichmanöver im rechtsseitigen Feld zum Stillstand - rund einen Meter tiefer als das Strassenterrain.

Zum Zeitpunkt des Unfalles befanden sich rund 15 Personen im Bus, und zwar vorwiegend Schülerinnen und Schüler. Neun von ihnen erlitten diverse Verletzungen. Drei mussten mit leichten Verletzungen in Spitäler eingeliefert werden, sechs begaben sich individuell in ärztliche Behandlung. Der Chauffeur des Linienbusses blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

Am Personenwagen entstand Totalschaden, auch der Linienbus wurde erheblich beschädigt und musste geborgen und abgeschleppt werden.

Thürnen Unfall Linien Bus Personenwagen, eingeklemmte Person

Bild: Kantonspolizei Baselland

Im Einsatz stand ein Grossaufgebot der folgenden Rettungs-Organisationen: Feuerwehr Delta (Feuerwehrverbund der Gemeinden Böckten BL, Thürnen BL und Diepflingen BL), die Stützpunkt-Feuerwehr Sissach, das Feuerwehr-Inspektorat Basel-Landschaft, die Polizei Basel-Landschaft sowie die Sanitäten Liestal und Basel).
 
Die Strasse musste im entsprechenden Bereich für rund drei Stunden bis um 10.30 Uhr komplett gesperrt werden, der Verkehr wurde lokal umgeleitet. Die dadurch entstandenen Behinderungen waren marginal.
 


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