Hünenberg: Wohnhaus nach Brand unbewohnbar

Bild: Kantonspolizei Zug

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Als in einem alten Mehrfamilienhaus Feuer ausbrach, konnten sich alle Bewohner rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Der Sachschaden jedoch ist beträchtlich und die Löscharbeiten dauern auch in der Nacht an.

Am Montag (16. Oktober 2017), um 18.30 Uhr, erreichte die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung, dass ein Wohnhaus der Langrüti in Hünenberg See brenne. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, stand der Dachstock des alten Holzhauses in Vollbrand. Weil das Treppenhaus nicht begehbar war, mussten die Angehörigen der Feuerwehren Hünenberg und Risch Rotkreuz den Brand von aussen bekämpfen. Sie wurden dabei auch von der Stützpunktfeuerwehr Zug unterstützt, die mit dem Hubretter anrückte.

Die anwesenden Bewohner hatten sich nach dem Brandausbruch rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Sie wurden vom Rettungsdienst Zug und der Feuerwehrsanität betreut und medizinisch beurteilt. Im Zuge der Löscharbeiten gelang es den Feuerwehrleuten schliesslich, in das Haus vorzudringen und eine Echse sowie eine Katze aus dem Haus zu retten und sie den Besitzern zu übergeben.
 
Grosser Sachschaden

Die Brandursache ist noch unklar. Der entstandene Schaden ist beträchtlich, die genaue Summe kann noch nicht beziffert werden. Das Gebäude ist einsturzgefährdet und kann bis auf weiteres nicht mehr bewohnt werden. Die Bewohner der Liegenschaft fanden bei Bekannten oder im Hotel Unterschlupf.

Die Löscharbeiten dauern auch in der Nacht an und nach deren Abschluss wird eine Brandwache errichtet. Die Luzernerstrasse musste während des Einsatzes zwischen der Überbauung Eichrüti und der Rothusstrasse gesperrt werden. Im Einsatz standen rund 100 Angehörige der Feuerwehren Hünenberg und Risch Rotkreuz, der Stützpunktfeuerwehr Zug, des Rettungsdienstes Zug, der Gebäudeversicherung sowie der Zuger Polizei.


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