Graubünden: Drei Selbstunfälle innerhalb von 40 Minuten

Am Mittwochmittag haben sich im Kanton Graubünden innerhalb kürzester Zeit gleich drei Verkehrsunfälle ereignet, bei denen je eine Person verletzt worden ist. Es handelte sich jedes Mal um Selbstunfälle, einmal mit einem Personenwagen und zweimal mit Motorrädern.

Ein 86-jähriger Mann fuhr mit seinem Personenwagen auf der Hauptstrasse von Flims Richtung Trin. Beim Dorfausgang Flims wollte er gemäss eigenen Angaben nach rechts abbiegen. Dabei geriet er aus noch unbekannten Gründen auf die Verkehrsinsel und fuhr dort eine Signaltafel um. Anschliessend überquerte das Fahrzeug die Gegenfahrbahn, geriet über den Strassenrand hinaus und stürzte eine drei Meter hohe Böschung hinunter. Nach rund 40 Metern kam es in einer Wiese zum Stillstand. Der Lenker wurde mit unbestimmten Verletzungen von der Rettung Chur ins Kantonsspital Graubünden gefahren. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Missglücktes Überholmanöver
Ein 49-jähriger Motorradfahrer erlitt bei einem Selbstunfall auf der Lukmanierstrasse mittelschwere Verletzungen. Bei Sogn Gions im Val Medel kam er in einer Rechtskurve von der Strasse ab und durchbrach einen Bündnerzaun. Der Mann musste mit der Rega ins Kantonsspital nach Chur geflogen werden. Der dritte Unfall ereignete sich bei Saas im Prättigau. Eine 55-jährige Motorradfahrerin fuhr talwärts von Saas Richtung Küblis. Nach ersten Erkenntnissen wollte sie einen Lastwagen überholen, als dieser im gleichen Augenblick zum Überholen eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs ansetzte. Dadurch kam die Motorradfahrerin von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Baustellenabschrankung. Mit schweren Verletzungen wurde sie von der Rega ebenfalls ins Kantonsspital Graubünden geflogen.