Gewässerverschmutzung in Wünnewil-Flamatt - gravierender als angenommen

Bild: Kantonspolizei Freiburg

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Die Gewässerverschmutzung der öffentlichen Gewässer in Wünnewil-Flamatt stellte sich als gravierender heraus als Anfangs angenommen. Im Steinhausbach sind unzählige Fische und Würmer verendet. Die Mikrobiologie des Baches ist stark betroffen.

Die Feuerwehren Wünnewil-Flamatt und der Stützpunkt Düdingen, zusammen mit der Kantonspolizei, mussten am letzten Freitag, 17. Juni 2016 in den öffentlichen Gewässer der Taverna, auf der Höhe Chrummatt in Flamatt intervenieren, da dieser mit Diesel verschmutzt war (siehe Medienmitteilung vom 18. Juni 2016).
 
Die getätigten Erhebungen der obgenannten Dienste, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt und dem Fischereiaufseher zeigten, dass diese Gewässerverschmutzung ihren Ursprung ab einer Liegenschaft in Dietisberg hatte und bedeutend gravierender als angenommen eingestuft werden muss. Das Ökosystem, bzw. die Mikrobiologie des Steinhausbaches sowie eines Biotops in Dietisberg wurden stark beeinträchtigt. In diesem Bach wurden unzählige tote Fische und Würmer festgestellt. Der Steinhausbach fliesst auf der Höhe des Weiler Balsingen in die Taverna und anschliessend in Flamatt in die Sense.
 
Die Gewässerverschmutzung ist auf eine technische Ursache einer Pumpenanlage, welche auf einem Heizöltank einer Privatliegenschaft in Dietisberg installiert war, zurückzuführen. Schätzungsweise sind rund 6'000 lt Heizöl ausgelaufen, wovon rund 4'500 lt via Klärgrube in den Steinhausbach flossen und das Ökosystem beschädigten.
 
Das Amt für Umwelt verordnete die Abwasserleitungen der Kläranlage zu spülen und mit einem speziellen chemischen Produkt zu reinigen.
 
Des weiteren wurde der obere Teil des Steinhausbaches mit einem chemischen Produkt gereinigt und anschließend gespült. Mehrere Ölsperren sind zur Zeit noch installiert. Es werden weitere Untersuchungen zum Zustand der aquatischen Fauna (Fische und Makrozoobenthos) gemacht, um den genauen Schaden abzuschätzen.


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